Donnerstag, 20. Februar 2014

An der Börse mit Traden reich werden?

Traden, um reich zu werden

Wer meint, dass er an der Börse nicht nur schnell, sondern auch leicht reich werden kann, irrt sich im Normalfall.

 

 Es ist natürlich möglich – es gibt überall Beispiele, auch wenn sie selten sind. 


Aber das Motiv, einfach reich werden zu wollen, ist nicht ausreichend, um die Motivation mitzubringen, über
viele Jahre hinweg lernen zu wollen.

 Es reicht nicht aus, um darüber hinwegzusehen, dass man immer wieder das investierte Geld verliert und von Null anfangen muss.


Wer hingegen die Geduld mitbringt, das Trading 5 bis 10 Jahre durchzuhalten, 

und dann auch noch den Ehrgeiz hat, sich mit den Besten der Finanzwelt messen zu wollen, ist an der Börse schon viel besser aufgehoben.


So lange sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändert, ist das Trading die einzige Möglichkeit für ‚Ottonormalbürger‘, jemals in eine höhere Klasse aufzusteigen. 

Entscheidend bleibt aber trotzdem immer die Frage nach dem Warum. Geld als letztes Ziel ist ein viel zu schwaches Motiv.

Donnerstag, 13. Februar 2014

Demo-Konto warum?

Noch einmal zum Demo-Konto

Ich bin immer wieder begeistert, dass es die Möglichkeit gibt, mit so einem Demo-Konto zu handeln.

Ich empfand es als ein wesentliches Problem, dass ich mit einem verhältnismäßig kleinen Konto arbeite.

(Dazu werde ich später noch ausführlicher schreiben.)

Ich war immer davon überzeugt, dass ich mit einem größeren Konto erfolgreicher wäre.

Ich habe also meine realen Trades testweise noch einmal auf mein Demo-Konto übertragen und dort alles, auch in den Fällen, bei denen ich auf dem richtigen Konto – im Plus oder im Minus – ausgestiegen bin, laufen lassen.

So konnte ich immer sehen, ob meine Entscheidungen richtig oder falsch waren.

Das Ergebnis dieses Experiments: Meine Gewinne waren viel größer, aber meine Verluste waren es auch.

Es hängt daher meiner Meinung nach nicht von der Größe des Kontos ab, wie erfolgreich ein Trader ist.

Wenn ich es ganz genau nehme, waren meine Verluste mit dem Demo-Konto sogar noch höher als beim realen Konto.

Dieses Resultat führe ich vor allem auf die größere Risikobereitschaft beim Demo-Konto zurück.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Mit dem Traden in die Selbständigkeit?

Mit dem Traden in die

Selbstständigkeit?

Ich lese in Foren immer wieder die Frage, ob und wie es denn möglich ist, selbstständig vom Traden zu leben.

Man liest dann in den Diskussionen so viele Meinungen und Ansätze, wie es Möglichkeiten gibt.

Obwohl dazu anscheinend jeder seine eigene Meinung hat, möchte ich den Versuch wagen, die Frage aus meiner Sicht zu beantworten.

Bevor es zu der eigentlichen Frage geht, möchte ich jedoch ein paar allgemeine Betrachtungen vorausschicken.

Ich bin viele Jahre in verschiedenen Bereichen selbstständig gewesen und bin es auch heute noch.

Angetrieben hat mich dabei stets der Wunsch, mein Leben möglichst weitgehend selbst in der Hand zu haben, über meine Zeit und über mein Einkommen selbst zu bestimmen.

Und das, obwohl ich wusste, dass so ein Leben nicht nur anstrengend sein kann, sondern auch auf viele bekannte Sicherheiten verzichtet.

Das ganze Risiko liegt dann bei einem selbst – das sollte man nie vergessen. Das Lobenswerte an unserem Land ist, dass niemand verhungern oder erfrieren muss, wenn einmal etwas schiefgeht.

Das ist sehr viel wert, auch wenn viele diese Sicherheit nicht richtig zu würdigen wissen.

Dieser Schutz kann helfen, wenn man begriffen hat, dass die Selbstständigkeit mit großen Risiken verbunden ist.

Selbst wenn man alles richtig macht, kann es dazu kommen, dass man scheitert.

Es gibt einfach zu viele Faktoren, die man mitunter nicht einmal selbst kontrollieren kann.

Letztlich gibt es unzählige Gründe, warum es mit der Selbstständigkeit nichts wird.

Das Spekulieren an der Börse weist dabei eine ähnliche Unsicherheit auf, aber es gibt doch einen fundamentalen Unterschied: Ich kann mein Wissen und mein Können an einem Demokonto testen.

Des Weiteren kann ich hier auch mit kleinen Investitionen arbeiten und dennoch viel lernen.

Das Risiko ist bei einer vernünftigen Herangehensweise überschaubarer.

Man muss sich nur auf zwei Gebiete konzentrieren:

Auf das Trading und auf die Steuern.

In anderen Bereichen der Selbstständigkeit muss man über viele Aspekte Bescheid wissen, die mit der eigenen Arbeit an sich wenig zu tun haben und zusätzliche Hürden darstellen:

Arbeitsrecht, Mietrecht, Marketing, Buchführung, Versicherungen usw. – um nur einige Beispiele zu nennen.

Das alles entfällt beim Trading, und man muss sich auch nicht um Investitionen, Werbung usw. kümmern.

Aber warum traden dann nicht alle?

Wenn man sich die Trader anguckt, fällt etwas Interessantes auf: Die meisten Menschen, die vom Trading leben wollen, waren früher in den unterschiedlichsten Gebieten und mit unterschiedlichem Erfolg selbstständig.

Sie kannten also alle den Nachteil der ‚normalen‘ Selbstständigkeit.

Ob sie vielleicht gerade deswegen beim Trading gelandet sind? Was ist dann mit den Menschen, die diese Erfahrung nicht mitbringen?